Shotokan Karate

Der Begründer dieser Stilrichtung ist Gichin Funakoshi (1868 – 1957). Er wird auch als Vater des modernen Karate Do bezeichnet. „Shoto“ war Funakoshis Künstlername und bedeutet „das rauschen der Kiefernwipfel“. Funakoshis Dojo (Trainingshalle) wurde 1939 nach seinem Künstlernamen „Shotokan“ genannt. Fortan trug das Karate des Gichin Funakoshi den Namen „Shotokan“ (obwohl er selbst immer gegen diese Stilrichtungsbezeichnung war, denn für ihn gab es nur ein Karate).

Gichin Funakoshi (1868 - 1957)

Erklärung des Abzeichens

Der Tiger verkörpert das Animalische, Wildheit, Mut, unbändige Kampfeslust, urwüchsige Kraft und absolute Entschlossenheit.

Der Tiger aber ist nicht frei dargestellt sondern in einem Kreis abgebildet und gebunden. Der Kreis wiederum steht stellvertretend als Zeichen der Vernunft und des menschlichen Geistes. Der Kreis (Geist) umschließt und bändigt so den Tiger.

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Entstehung:

Der Tiger stammt aus der Feder des japanischen Künstlers HOAN KOSUGI, dessen Signatur oben rechts zu erkennen ist. KOSUGI war ein enger Freund und Schüler von Meister GISHIN FUNAKOSHI. Da es zu jener Zeit noch keine schriftlichen Aufzeichnungen über Karate gab, versuchte er Funakoshi unentwegt dazu zu überreden, ein Karate-Lehrbuch zu schreiben und versprach im Gegenzug, die künstlerische Gestaltung zu übernehmen.

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Im japanischen wurden Schriften, die das gesammelte Wissen eines Meisters in einer bestimmten Kunst enthielten, üblicherweise als "Tora no Maki" bezeichnet, was übersetzt "Tiger-Rolle" bedeutet und worunter im übertragenen Sinne so viel wie "Meisterwerk" zu verstehen ist. Hiervon offenbar inspiriert zeichnete KOSUGI für die erste Ausgabe des 1935 veröffentlichten Karate-Lehrbuches von Funakoshi mit dem Titel "Karte-Do Kyohan" jenen, in einem Kreis eingeschlossenen Tiger, der heute, nach über 80 Jahren zum Symbol für die weltweit am weitesten verbreitete Karate-Stilrichtung SHOTOKAN geworden ist.


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